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    <title>... w i [ e ] der  [ W ] o r t e...[2] : Rubrik:Paternoster</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Teresa HzW</dc:publisher>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:date>2018-06-07T13:49:26Z</dc:date>
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    <title>... w i [ e ] der  [ W ] o r t e...[2]</title>
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  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/a-b-s-c-h-a-l-t-e-n/">
    <title>a b s c h a l t e n</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/a-b-s-c-h-a-l-t-e-n/</link>
    <description>EIN Verb - auch TUN-Wort genannt - ist derzeit in vieler Munde: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;a b s c h a l t e n&lt;/b&gt; !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/abschalten&quot;&gt;Duden&lt;/a&gt; ein &quot;schwaches&quot; Verb mit vielerlei Bedeutungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. durch Betätigung eines Schalters unterbrechen, ausmachen&lt;br /&gt;
abstellen, ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. (umgangssprachlich) nicht mehr konzentriert auf das achten, was eigentlich die Aufmerksamkeit beansprucht; unaufmerksam, geistesabwesend sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. (umgangssprachlich) Abstand gewinnen, sich entspannen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bietet der Duden interessante Synonyme, also sprachliche Alternativen für diesen Vorgang des &quot;Abschalten&quot;s:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. abdrehen, abstellen, ausdrehen, ausschalten, außer Betrieb setzen, löschen, unterbrechen, zudrehen; &lt;br /&gt;
(umgangssprachlich) ausknipsen, ausmachen, ausstellen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [geistes]abwesend sein, nicht bei der Sache sein, &lt;br /&gt;
träumen, unaufmerksam/unkonzentriert sein; (umgangssprachlich) [geistig] weggetreten sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. abspannen, Abstand gewinnen, sich ausruhen, entspannen, sich erholen, faulenzen, nichts tun, zur Ruhe kommen; (umgangssprachlich) alle viere von sich strecken, relaxen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, liebe Blogosphäre,&lt;br /&gt;
nun kann sich ja ein/e jede/r raussuchen,&lt;br /&gt;
was der Grund für den nicht sinken[wollen]den Zweimaster ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei mir der des weggetreten SEINs, &lt;br /&gt;
weil im Zustand des geistig abwesend SEINs,&lt;br /&gt;
am plausibelsten erscheint,&lt;br /&gt;
nachdem ein/e Schiffs-Verantwortliche/r&lt;br /&gt;
sich beim Auftrag, die anderen Schiffe nur ja recht schnell für das EU-DSGVO flott zu machen,&lt;br /&gt;
selber außer Betrieb setzte,&lt;br /&gt;
vor lauter zudrehen und abdrehen, löschen und abschalten, ausknipsen und ausmachen vieler kleiner Hebelchen oder Knöpfchen, die es aufgrund des neuen Datenschutzes auf deren Schiffen nimmer geben darf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder,&lt;br /&gt;
wenn da der oder die Betreffende&lt;br /&gt;
den Zweimaster, der ja schon seit geraumer Zeit im Trockendock liegt,&lt;br /&gt;
vergessen hat&lt;br /&gt;
und nach der ganzen anderen abschalterei &lt;br /&gt;
jetzt selber&lt;br /&gt;
alle Viere von sich streckt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ehrlich,&lt;br /&gt;
ein anderer Grund fällt mir da gar nicht ein...&lt;br /&gt;
garnienicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
außer....&lt;br /&gt;
jemand aus dem Schiffs-Konzern hat&lt;br /&gt;
- wie es der Duden auch anbietet - &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;a b g e s c h ä d e l t&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...bevor er zum Tun des abschaltens vordringen konnte!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;abschädeln&lt;/i&gt; ist nämlich das Wort,&lt;br /&gt;
das im Duden-Alphabet &lt;i&gt;vor&lt;/i&gt; dem &lt;i&gt;abschalten&lt;/i&gt; kommt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann... &lt;br /&gt;
hm...&lt;br /&gt;
liebe Blogosphäre,&lt;br /&gt;
ja, dann,&lt;br /&gt;
täte  &lt;i&gt;d a s&lt;/i&gt;  doch bedeuten, &lt;br /&gt;
dass da jemand dauerhaft geistesabwesend sei[e]n[d] ist&lt;br /&gt;
und unser Zweimaster &lt;br /&gt;
munter hin und her schaukelt&lt;br /&gt;
im sanften Wind...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;i&gt;ü b e r&lt;/i&gt;  den  JUNI hinaus....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das wär` ja so schlecht auch nicht, denn:&lt;br /&gt;
Bis dahin &lt;br /&gt;
haben wir uns doch alle munter &lt;br /&gt;
über die neuen Blogs vernetzt :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wiederworte.com/&quot;&gt;Ahoi&lt;/a&gt;!</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2018-06-07T13:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/leinen-los/">
    <title>Leinen los...</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/leinen-los/</link>
    <description>Habe heute mein Schifflein flott gemacht,&lt;br /&gt;
das seit 2013 im WP-Trockendock lag:&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.wiederworte.com/&quot;&gt;Wi[e]der[W]orte&lt;/a&gt; auf meiner WP-Com[munity, eigentlich eine Familiencommunity, die dann mal wieder umsiedeln muss... doch das sind die Ahnen ja gewöhnt]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil schaue ich täglich an dieses Ufer hier und schaue hinaus aufs Wörtermeer und sehe, dass diese alten Zweimaster von Twoday nicht tot zu kriegen sind. Wollen einfach nicht sinken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm... &quot;grübel&quot;... ob am Ende doch irgendwo ein Trockendock für die alte Flotte vorbereitet wird?</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2018-06-03T17:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/1022652190/">
    <title>Adieu*...</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/1022652190/</link>
    <description>S E U F Z Z !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Volldampf in den T[w]oday-Untergang...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schön wars...&lt;br /&gt;
*schneuz*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe eben festgestellt, &lt;br /&gt;
dass ich vor acht Jahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine (ersten) Wi[e]der[W]orte &lt;br /&gt;
zu T[w]oday-Wasser &lt;br /&gt;
(am 23. Mai 2010) &lt;br /&gt;
gelassen habe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nu...&lt;br /&gt;
segeln sie in den &lt;br /&gt;
T[w]oday-Untergang...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kapitänin geht von Bord&lt;br /&gt;
aufrechten Gangs&lt;br /&gt;
Mütze tief ins Gesicht gezogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass niemand sieht&lt;br /&gt;
wie ihr die steife [Untergangs]-Brise&lt;br /&gt;
die Wasserperlen &lt;br /&gt;
in die Augen treibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manch eine[r] denkt&lt;br /&gt;
ah, der Wind &lt;br /&gt;
schlägt ihr &lt;br /&gt;
die Gischt der Wellen &lt;br /&gt;
ins Gesicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mütze noch ein bisserl &lt;br /&gt;
tiefer ins Gesicht&lt;br /&gt;
dann sieht keine[r]&lt;br /&gt;
der anderen&lt;br /&gt;
es so genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
während im Hintergrund&lt;br /&gt;
der Erste Offizier&lt;br /&gt;
den alten Leierkasten dreht&lt;br /&gt;
und Monsieur Bechet&lt;br /&gt;
- die Personnifikation des Jazz &lt;br /&gt;
vergangener Tage -&lt;br /&gt;
zum Sonnen[Twoday]-Untergang &lt;br /&gt;
bläst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Si c`était à refaire...&lt;br /&gt;
pleur pas!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Kapitänin &lt;br /&gt;
das Bordmikrofon aufdreht&lt;br /&gt;
bei seinem &lt;br /&gt;
Francis Blues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass es laut &lt;br /&gt;
übers [Wörter]Meer schallt&lt;br /&gt;
gegen Wind und Wellen anklingend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und doch schnell verhallend&lt;br /&gt;
die Töne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu laut &lt;br /&gt;
das Getöse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adieu... Bye.... Bye....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....während....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;andern[W]orts&lt;br /&gt;
Alter Egon&lt;br /&gt;
die neuen Segel zu hissen beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damit Teresen wi[e]der[W]orte [DREI]&lt;br /&gt;
beginnen[d]... &lt;br /&gt;
doch bis der Ruf:&lt;br /&gt;
&quot;...uuuuuuuuund: ÄKTSCHN!&quot;&lt;br /&gt;
ertönt&lt;br /&gt;
auf www.wiederworte.com&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gilt es stehenden Hauptes von T[w]oday-Bo[a]rd&lt;br /&gt;
zu gehen&lt;br /&gt;
begleitet von Monsieur Bechet&lt;br /&gt;
ins &lt;br /&gt;
...Bateau Fluvial &lt;br /&gt;
umzusteigen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und langsam davon tuckernd....&lt;br /&gt;
nochmals einen &lt;br /&gt;
...letzten...&lt;br /&gt;
Blick &lt;br /&gt;
...zurück....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABER NEIN!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DENN - wie sprach einst John Wayne - &lt;br /&gt;
mit sonnengegerbtem Gesicht in alter Cowboy-Manier:&lt;br /&gt;
&quot;Schau niemals zurück... &lt;br /&gt;
...bringt Unglück!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besser:&lt;br /&gt;
...hinsetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in die andere Richtung&lt;br /&gt;
zur aufgehenden &lt;br /&gt;
Insel-WP-Sonne &lt;br /&gt;
blickend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
während die Kapitänin&lt;br /&gt;
die weiße Nelke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch einmal ansieht&lt;br /&gt;
und über die Schulter &lt;br /&gt;
ins Wasser wirft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu den Klängen Bechets:&lt;br /&gt;
Petite Fleur!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[M]ein letzter Eintrag:&lt;br /&gt;
gewidmet allen bei Twoday &lt;br /&gt;
u n d &lt;br /&gt;
den vielen Mit-Blogger:inne-n&lt;br /&gt;
die hier Jahr[zehnt]elang &lt;br /&gt;
das Schiff &lt;br /&gt;
am Laufen hielten!</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2018-05-31T16:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/faustsche-gedanken/">
    <title>Faust`sche Gedanken</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/faustsche-gedanken/</link>
    <description>&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;i&gt;&quot;O glücklich, wer noch hoffen kann,&lt;br /&gt;
aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;&lt;i&gt;Faust Vers 1064&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging ins Krankenhaus mit einem Leistenbruch.&lt;br /&gt;
Ward operiert. Minimalinvasiv.&lt;br /&gt;
Unter Vollnarkose.&lt;br /&gt;
Zwei kleine Schnitte, links und rechts.&lt;br /&gt;
Ein dritter: oben.&lt;br /&gt;
Nach 20 Minuten war`s vollbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Routine-Eingriff... wie man denkt.&lt;br /&gt;
...ein Routine-Eingriff! wie die Ärzte sagen. &lt;br /&gt;
Nichts Auffälliges.  hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr war nicht wohl dabei.&lt;br /&gt;
Er hatte überlegt:  oder doch mit Lokalanästhesie?&lt;br /&gt;
Sie: Wenn ich daran denke, dass er jetzt neben mir im Sessel sitzen könnte&lt;br /&gt;
Sie stockt.  Beim Erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil unserer Methode, nur zwei Schnitte, da ziehen wir das Netz durch, so der Operateur, in wenigen Tagen sind sie wieder fit und laufen herum, als sei nichts geschehen.&lt;br /&gt;
Und bei der Lokalanästhesie?  hatte er noch gefragt.&lt;br /&gt;
Da bleiben sie länger im Krankenhaus und es dauert bis zu zwei Monate bis sie keine Schmerzen mehr haben, da die Operationsmethode eine andere ist  antwortete ihm der Operateur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Routine-Eingriff!&lt;br /&gt;
Daher entschloss er sich zur Vollnarkose. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder richtig bei sich war, ward im schlecht.&lt;br /&gt;
Die ganze Zeit. Übelkeit!&lt;br /&gt;
Deshalb blieb er noch im Spital. &lt;br /&gt;
Nicht nur denselben Tag, an dem er operiert. Auch noch &lt;br /&gt;
den nächsten und übernächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leber-Werte stimmen nicht!  meinten die Ärzte.&lt;br /&gt;
Er wollte raus. Wollte nach Hause.&lt;br /&gt;
Ihr war nicht wohl dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte ihn nicht mitnehmen  erzählt sie mit schluchzender Stimme.&lt;br /&gt;
Ich wollte, dass sie ihn dort behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am fünften Tag, es war bereits Samstagnachmittag, &lt;br /&gt;
ward er doch entlassen.&lt;br /&gt;
Davor hatten sie ihn nochmals durchgecheckt: Alle Werte.&lt;br /&gt;
Er zeige keine Auffälligkeiten! Daher &lt;br /&gt;
habe sie ihn mitgenommen.&lt;br /&gt;
Bei der Entlassung habe man ihr den Bericht für den Hausarzt mitgegeben. Mit dem Hinweis: &lt;br /&gt;
Der möge die Leber-Werte kontrollieren und ihn weiter beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte weiterhin dieses Unwohlsein. Das ganze Wochenende.  Und brachte nichts Essbares hinunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst endlich etwas essen  sagte sie zu ihm. &lt;br /&gt;
Am Montagmorgen.&lt;br /&gt;
Sie brachte ihm Zwieback und Kamillentee ans Bett.&lt;br /&gt;
Er wollte aufstehen, ihm ward übel und schwindelig.&lt;br /&gt;
Im Wohnzimmer ließ er sich in einen Sessel plumpsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor waren sie im Wohnungsflur etwas auf- und ab gegangen, denn er solle sich bewegen.&lt;br /&gt;
Den ärztlichen Rat gab man ihnen bei der Entlassung mit auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt saß er im Sessel und kam nicht mehr hoch.&lt;br /&gt;
Sie sprach mit ihm. Doch er gab ihr keine Antwort. Sie strich ihm über die Schulter.&lt;br /&gt;
Da kippte er zur Seite.&lt;br /&gt;
Bewusstlos.&lt;br /&gt;
Er rührte sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie rief den Notarzt. &lt;br /&gt;
Den Sanitätern gelang es, ihn wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
Der Notarzt gab noch Spritzen.&lt;br /&gt;
Mit Blaulicht ging es ins Spital zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Intensivstation erfuhr sie - nach langem Warten: &lt;br /&gt;
Das Herz arbeitet wieder, alle lebensnotwendigen Organe funktionieren wieder. &lt;br /&gt;
Mittlerweile war es Montagabend geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sie heimgehen solle oder ob sie hierbleiben könne  fragte sie.&lt;br /&gt;
Sie könne heimgehen, ihr Mann sei stabil, im Moment könne man nichts weiter tun. Nur abwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Tochter fuhr sie nachhause. Erleichtert.&lt;br /&gt;
Hoffnungsfroh.&lt;br /&gt;
Die Tochter wollte schon heimfahren, da kam  keine halbe Stunde  dass sie zuhause waren  der Anruf aus dem Spital: Nierenversagen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie im Krankenhaus eintrafen, war er bereits tot!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ließ sie jedoch nicht zu ihm hinein.&lt;br /&gt;
Es herrschte Hektik. &lt;br /&gt;
Man bedeutete ihr und der Tochter, zu warten, geleitete sie in einen eigenen Warte-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir zog es den Boden unter den Füßen weg.  -  sagt sie.&lt;br /&gt;
&quot;Alles war auf einmal so irreal.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was ist die Todesursache?&quot;  fragte die Tochter.&lt;br /&gt;
Die Ärzte wussten keine Antwort.&lt;br /&gt;
Eine der Intensivschwestern erbarmte sich schließlich und sagte ihnen:&lt;br /&gt;
Zuerst Nierenversagen. Dann Wasser in der Lunge. &lt;br /&gt;
Mehr wisse sie nicht und dürfe sie auch nicht sagen, sie sollten sich den Bericht geben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann fuhren sie, nachdem ein Arzt ihnen gesagt hatte, sie mögen am anderen Tag wieder kommen. &lt;br /&gt;
Dann wolle man mit ihnen reden, alles erklären.&lt;br /&gt;
Unter Schock fuhren sie heim: Mutter und Tochter.&lt;br /&gt;
Dachten beide: &quot;Dann war es wohl das Herz...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Dienstag verbrachte sie wie in Trance, informierte Familie und engste Freunde.&lt;br /&gt;
Ein jeder unter Schock! &lt;br /&gt;
Noch wenige Tage vor der OP hatte man einen fröhlichen Abend, einen diskussionsfreudigen Nachmittag, miteinander gelacht, geschäkerttelefoniert, gesimst&lt;br /&gt;
Und nun!?&lt;br /&gt;
Irreal! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwochmittag kam die Bestatterin, fragte nach der Todesursache:&lt;br /&gt;
Sie sagte: Die kennen wir nicht. Es war wohl das Herz!?&lt;br /&gt;
Die Bestatterin  sehr einfühlsam  hakte nach: &lt;br /&gt;
Was steht denn auf dem Totenschein?&lt;br /&gt;
Sie: Welcher Todesschein? Einen solchen habe ich nicht!&lt;br /&gt;
Die Bestatterin klärte sie behutsam auf: Auf dem Totenschein stehe die Todesursache, ohne den dürfe  nicht bestattet werden! Die Bestatterin meinte, sie müsse sofort das Krematorium verständigen. Solange die Todesursache unklar sei, dürfe keine Verbrennung vorgenommen werden. Was ihr das Krankenhaus gesagt habe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie: Nichts.&lt;br /&gt;
Sie wisse gar nichts?  fragt die Bestatterin.&lt;br /&gt;
Nein  sagt sie.&lt;br /&gt;
Die Bestatterin blieb dann noch zwei Stunden bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags darauf. Donnerstagmorgen. &lt;br /&gt;
Gegen neun Uhr klingelte es an der Haustüre.&lt;br /&gt;
Sie wunderte sich, wer wohl käme, denn die Tochter ward in diesen schweren Stunden die ganze Zeit bei ihr.&lt;br /&gt;
Als sie die Tür öffnete, stand ein Polizist vor ihr: Kripo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bat ihn herein. Ins Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
Er ließ sie alle Vorgänge seit der Operation schildern.&lt;br /&gt;
Was sie tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fährt sie zu den Freunden. Den besten Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freundin tröstete, sprach ihr Mut zu, fasste sich ein ganzes Herz und regte an: &lt;br /&gt;
Lass Enry pathologisch untersuchen!&lt;br /&gt;
Sie: Das hat mir die Bestatterin und der Kripobeamte auch schon geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermitteln die nicht?  fragte die Freundin.&lt;br /&gt;
Sie: Ich bin mir nicht sicher. Meine Tochter hat auch schon mit der Staatsanwaltschaft telefoniert. Doch dort wissen sie von nichts. Es gibt dort kein Aktenzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie könne ihn auch auf eigene Kosten pathologisch untersuchen lassen habe ihr die Bestatterin geraten. &lt;br /&gt;
Aber ich weiß nicht.  - schluchzt sie und meint mit Tränen erstickter Stimme: &lt;br /&gt;
Enry wollte doch verbrannt werden jetzt liegt er in den Kühlräumen und seine Seele... ist gefangen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch, das folgt, ist schwer. Für sie. &lt;br /&gt;
Auch für die Freundin, deren Mann  der beste Freund des Verstorbenen ebenfalls die ganze Zeit weint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freundin reißt sich zusammen und spricht aus, was gesagt werden muss: &lt;br /&gt;
Marie, Dein Enry hätte gewollt, dass aufgeklärt wird, was im Spital passiert ist. Was mit ihm dort geschehen ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie schluchzt und nickt. &lt;br /&gt;
Sie ist nicht mehr fähig, etwas zu sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freundin:  Auch wenn ihn das nicht mehr lebendig macht aber vielleicht war die Todesursache ja eine ganz andere, als jene, die man Euch sagt vielleicht wollen die im Spital etwas vertuschen? Es geht doch auch darum, Beweise zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie weint noch eine ganze Weile, dann fährt sie heim sie müsse nachdenken möchte alleine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags darauf. Freitag. Sie ruft mittags an.&lt;br /&gt;
Die Kripo sei im Krematorium. &lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft habe sich eingeschaltet.&lt;br /&gt;
Vermutlich werde heute noch obduziert.&lt;br /&gt;
Sie fahre nun zur Tochter und bleibe da. Übers Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Fortsetzung&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Noch vor Weihnachten ward der Leichnam obduziert und frei gegeben, die Leiche eingeäschert wie es sich der Verstorbene schon zu Lebzeiten gewünscht: &lt;br /&gt;
Damit die Seele nachhause fliegen könne...&lt;br /&gt;
... in die Heimat seiner [Ur]Ahnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Obduktion&lt;br /&gt;
...wird frühestens Ende Januar vorliegen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Fortsetzung folgt&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2015-12-05T16:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/rip-helmut-schmidt/">
    <title>Altkanzler ade!</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/rip-helmut-schmidt/</link>
    <description>Die letzte Kippe ist geraucht,&lt;br /&gt;
der letzte Zug zu seiner Loki nun genommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ist heute ein großer Staatsmann gestorben, einer aus der Riege jener Politiker, wie es nun keinen mehr gibt: mit Ecken und Kanten, charismatisch und intellektuell, unbequem und mit ethischen Grundsätzen, für die er auch eintrat  national wie international. Für ihn war &quot;&lt;i&gt;das öffentliche Wohl die oberste Maxime&lt;/i&gt;&quot; und nicht ideologisches Handeln zur eigenen Machtsicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Kanzler meiner Jugendzeit und ein politisches Vorbild für mich! Ohne ihn wäre ich wohl nie ein politisch wi[e]derwortiger Mensch geworden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Jugend konnte man sich politisch an ihm abarbeiten,  wenn ich an den Nato-Doppelbeschluss, die Stationierung von Pershing IIRaketen oder die Aufstellung von Cruise Missiles denke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nato-Doppelbeschluss war die Initialzündung für mich, mich mit dem Thema Parteien in Deutschland auseinander zu setzen, mich politisch zu engagieren und das Fach Sozialkunde als drittes Abiturfach zu wählen, um mehr über die Strukturen und die Funktionsweise sowie das Zusammenspiel von Parteien und Verbänden und ihren Akteuren in unserem Land zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es um die Vermittlung von Politik ging, wählte er in jeder Altersstufe eine klare Sprache und trat ein für seine staatsmännische Sicht der Dinge, ob sie einem gefiel oder nicht. Solch klares Denken und Verhalten fehlt heute in der politischen Welt, wo Worte nur noch weich gespült und so lange von Spindoktoren durchgeschleudert werden, bis an Aussagekraft in der Öffentlichkeit nichts mehr übrig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Alter entwickelte sich Helmut Schmidt zum Grandseigneur der Politik und ich schätzte seine Analysen und Bewertungen, die er zu später Stunde, meist beim Beckmann oder der Maischberger abgab. Das waren für mich jedes Mal sprichwörtlich politische Sternstunden. Ich bewunderte den klaren Sachverstand und die gestochen scharfe Einordnung der Dinge, die er zu vielen weltpolitischen und ökonomischen Entwicklungen dann äußerte. Auch der unermüdlichen publizistischen Schaffenskraft, die er sich bis ins hohe Alter bewahrte, zoll[t]e ich Respekt. Da äußerte sich stets nicht nur ein Intellektueller, sondern auch einer mit historischer und jahrezehntelanger Lebenserfahrung. Auch wenn man den öffentlichen Auftritten in diesem Jahr schon ansah, dass sie ihm zunehmend schwerer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Urteil und seine Einordnung der Dinge werden nun fehlen!&lt;br /&gt;
Er hinterlässt eine Lücke, die in unserer politischen Landschaft derzeit niemand zu füllen vermag: Als Politiker und Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lotse ist von Bord gegangen, &lt;br /&gt;
Schmidt`s Schnauze wird fehlen &lt;br /&gt;
nun - für immer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rip Helmut Schmidt, Altkanzler ade!</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2015-11-10T17:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/abschieds-erinnerung/">
    <title>Abschieds-Erinnerung</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/abschieds-erinnerung/</link>
    <description>Es gibt Menschen, da glaubt man, die seien unsterblich.&lt;br /&gt;
Unsterblich, weil man sich nicht vorstellen kann, dass sie eines Tages der Herrgott zu sich rufen wird. Da sie ganz besondere Menschen sind. Die selbst eine beinahe göttliche Aura verströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein Mensch war für mich der heute zu Grabe getragene, ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verkörperte für mich den Staatsmann schlechthin. &lt;br /&gt;
Nicht erst seit seiner historischen Rede, die er am 40. Jahrestag des Kriegsendes 1985 hielt: Zum Tag der Befreiung, wie er ihn nannte, den 8. Mai 1945. Eine Rede, die heute viel beachtet, ihm zu damaliger Zeit auch Kritik einbrachte - nur mag das heute keiner mehr erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war er schon früher aufgefallen, zu einer Zeit als es um die Debatten der [westdeutschen] Ost-Politik ging, als man im Kalten Krieg um die richtige Richtung im Umgang mit dem unmittelbaren Nachbarn [damals der DDR], aber auch um die mit dem großen Nachbarn, den Ländern des Ostblocks und der Sowjetunion, rang. &lt;br /&gt;
Da war &lt;i&gt;ich&lt;/i&gt; bereits von seiner klugen Argumentation und brillanten Redeführung angetan, wo immer er auftrat oder mir etwas von ihm zu lesen in die Hände fiel. Obwohl es früher viel schwerer war, da dran zu kommen, denn es gab zu der Zeit  da war er gerade Regierender Bürgermeister von Berlin  ja noch kein Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Biografie war die erste große Biografie, die ich in jungen Erwachsenenjahren über einen Menschen las das war im Jahr 1989, als er ein zweites Mal unser Bundespräsident geworden war. &lt;br /&gt;
Damals wusste ich noch nicht, dass ich ihn vier Jahre später einmal aus nächster Nähe begleiten dürfte: am 23. April 1993, dem Eröffnungstag der Internationalen Gartenbauaustellung, der IGA Stuttgart 1993 Expo. &lt;br /&gt;
Als Schirmherr dieser grünen Weltausstellung spazierte er mit der IGA-Geschäftsleitung und einer handverlesenen Gruppe in- und ausländischer Journalisten im Rahmen des obligatorischen Rundgangs, der Teil des offiziellen Eröffnungsaktes war, durch das Gartenschau-Gelände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon damals umgab ihn jene geheimnisvolle, charismatische Aura. So dass wir im Journalistenpulk in respektvollem Abstand von gewiss vier, fünf Metern hinter ihm herliefen - über den hölzernen Steg, der sich längs über den Ausstellungsteil der 22 Nationengärten der Welt im oberen Teil des Rosensteinparks spannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erlebnis, das ich gewiss nie vergessen werde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner von uns aus dem Presse-Tross wagte damals eine Frage zu stellen. Obwohl wir schon eine ganze Weile hinter ihm herliefen. Über Funk [unvorstellbar heute!] stand ich damals im Kontakt mit der Nachrichten  Kollegin, die eine Ticker-Meldung nach meinen Schilderungen versenden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Tickermeldung so hieß das damals noch und Stuttgart war noch ein richtiger Medienstandort, an dem nicht nur die wichtigsten Nachrichtenredaktionen wie dpa, ap, reuters und afp, sondern auch alle großen deutschen Zeitungshäuser mit eigenen Redaktionsbüros vertreten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin war ich nicht allein mit diesem Eingenommensein von dieser Persönlichkeit, deren Aura uns alle umhüllte. Selbst ein Korrespondent der Landespolitik, der den Umgang mit solchen VIPs gewohnt war, blieb stumm. Irgendwann  die Kollegin nervte schon das dritte oder vierte Mal, ich solle endlich was fragen ermunterte uns einer der Geschäftsführer zu einer Frage [je Medium] der Kollege von der Stuttgarter Zeitung und ich fassten uns schließlich ein Herz, eilten ein paar Schritte nach vorn, als der Tross kurz zum Stehen kam und mir fiel in meiner Aufgeregtheit nichts Besseres ein, als zu fragen: &lt;br /&gt;
Herr Bundespräsident, wie gefällt Ihnen denn diese Gartenschau? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schön, eine sehr gelungene Internationale Gartenbauausstellung, antwortete er sinngemäß.&lt;br /&gt;
Das gab ich dann ganz glücklich der Kollegin durch und &lt;br /&gt;
auch, vor welchen Gärten er stehen geblieben und hinein geblickt hatte. &lt;br /&gt;
Ich erinnere - da war zum einen... der Iranische Garten. &lt;br /&gt;
Und zum anderen....&lt;br /&gt;
...der Chinesische Garten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sein Protokoll etwas anderes vorsah, ließ er sich den Abstecher zum Qing Yin-Garten, den &quot;Garten der schönen Melodie&quot;, von seinen Beamten nicht ganz verbieten und versuchte durch das bogenförmige Eingangstor &quot;wenigstens von außen einen Blick hinein auf die &quot;Halle der Freundschaft&quot;, wie der chinesische Pavillon darin genannt wurde, auf den kleinen See und seinen Wasserfall und die pitoresken Steinfiguren und Formen zu erhaschen. &lt;br /&gt;
Währenddessen bekam sein präsidialer Stab fast die Krise, da das Betreten dieses einen Gartens... aber eines anderen nicht... zu damaliger Zeit zu diplomatischen Verwicklungen hätte führen können...  &lt;br /&gt;
Dieser Chinesische Garten ist übrigens nach Ende der Gartenschau an eine andere exponierte Stelle in luftiger Halbhöhenlage, auf den Stuttgarter Killesberg, vollständig umgebettet worden und immer noch zu besichtigen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erinnerung an meine einzige Live-Begegnung mit unserem früheren Staatsoberhaupt stieg heute wieder vor meinem geistigen Auge auf, als ich in meinem Stuttgarter Stadtbüro saß und die Trauerfeier auf dem Bildschirm verfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurde meine stille Trauer zwischendurch empfindlich von lauter Guggenmusik gestört, die vom Stuttgarter Schlossplatz - genauer aus Richtung des Neuen Schlosses - zu mir empordrang. Ich wunderte mich etwas und dachte schon, ich hätte mich im Tag geirrt doch auch andere hörten das und wir mokierten uns gemeinsam ob dieser Pietätlosigkeit. &lt;br /&gt;
Zumal das Gelärme [als Musik kann man diesen Krawall auf Trommeln und Rätschen nämlich eigentlich nicht bezeichnen!] über eine halbe Stunde, von kurz nach elf bis Dreiviertel-Zwölfe ging! Also die ganze Trauerfeier im Berliner Dom hindurch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwunderung war auch deshalb so groß, da keiner von uns gedacht hätte, dass im sonst so pietistischen Schwabenland einer Guggenmusik-Kapelle in der Nähe des Neuen Schlosses, wo immerhin unser früherer Bundespräsident einst unter dem Dach, in einer Mansardenwohnung, geboren wurde, ein solches Konzert während der Trauerfeier erlaubt sei!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wo kein Kläger da keine Polizei &lt;br /&gt;
und so frönten die fröhlichen Guggenmusiker ihrem lärmenden Faschingstreiben und wer weiß &lt;br /&gt;
vielleicht hat von da oben [aus`m Himmi] der Herr Richard herunter geschaut und ein mildes Lächeln ist ihm über das Gesicht gehuscht und er hat zu den anderen Staatsmännern und Politikern, die seiner Himmelfahrt zu Ehren dort oben Spalier gestanden sind, gesagt: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Das beste Mittel gegen Verdrossenheit ist es, sich selbst zu aktivieren.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Denn ein &lt;i&gt;jeder sollte seine Chance haben&lt;/i&gt; -&lt;br /&gt;
weil &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Unsere Kultur ist gewachsen wie ein kräftiger und vielgestalteter Mischwald. Er leistet seinen Beitrag zur lebensnotwendigen Frischluft.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2015-02-11T19:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/heimgegangen/">
    <title>Heimgegangen</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/heimgegangen/</link>
    <description>Jetzt ist er also heimgegangen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Trübsal und viele Lasten, Schmerz und Leid ging der Weg zu ihm - zu Gevatter Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Tage hatte man ihn auf ein Luftbett gebettet, da er schon nicht mehr liegen konnte und die Haut dünn und wundgescheuert war. Seine Frau, Freundin C., hatte schließlich doch nächtens bei ihm gewacht und war mittlerweile selber am Ende ihrer eigenen Kräfte. &lt;br /&gt;
Die drei Tage vor seinem letzten Gang ins Vaterland fragte sie ihn jeden Abend, wenn sie ging: &lt;br /&gt;
Wirst Du morgen noch da sein, wenn ich komme?&lt;br /&gt;
Natürlich!  antwortete er dann.&lt;br /&gt;
Wirst Du noch so da liegen wie heute?&lt;br /&gt;
Was soll anders sein? Ich bin da - genauso wie heute!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jenem Morgen, seinem letzten, fragte ihn der Arzt: Brauchen Sie noch etwas?&lt;br /&gt;
Ich bin rundum zufrieden, sagte B. da.&lt;br /&gt;
Da saß C. bereits seit Stunden neben ihm am Bett und hielt ihm die Hand. In der Nacht hatte man sie angerufen, dass es wohl nun zu Ende. gehe.&lt;br /&gt;
Irgendwann am Spätvormittag kam dann der Pfarrer vorbei, um nach ihm zu sehen. Da bat ihn B. um den letzten Segen. Der Kirchenmann sang B.`s Lieblingspsalm, den er in den letzten Wochen oft für ihn gesungen: Das Lied von Jesu, der ihm vorangehen möge. Und B. hörte zu, genauso wie er in den letzten fünf Wochen, &lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/palliativer-abschied/&quot;&gt;seit er auf der Palliativstation&lt;/a&gt; lag, jedes Mal gelauscht hatte. Manchmal bewegte er still die Lippen mit. Den Text konnte er längst auswendig. Nur zum Mitsingen, da fehlte ihm die Kraft. Das ging nicht mehr. Lieber lag er da. Mit geschlossenen Augen. Auch - um sich den Weg vorzustellen, der vor ihm lag!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;i&gt;Jesu, geh voran auf der Lebensbahn!&lt;br /&gt;
Und wir wollen nicht verweilen&lt;br /&gt;
Dir getreulich nachzueilen,&lt;br /&gt;
führ uns an der Hand&lt;br /&gt;
bis ins Vaterland.&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten nachdem der Pfarrer gegangen war, machte auch B. sich auf den Weg und schloss seine Augen: &lt;br /&gt;
Für immer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag bei der Beerdigung waren wir überrascht, wieviele Menschen zu B.`s Abschiedsfeier in die Kirche gekommen waren. Ein Fest der Liebe sollte dieser letzte Tag werden. Das war sein letzter Wunsch. Er hat ihn sich erfüllt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgsam hat er die Lieder gewählt und seinen Gottesdienst gestaltet: zwischen liturgischen Gebeten und modernen lyrisch-poetischen Popsongs pendelte der Trauergottesdienst hin und her. &lt;br /&gt;
Der Pfarrer trug die Gedanken und Reflexionen vor, die aus B.`s Rückschau auf sein Leben stammten. Worte und Sätze, die B. formuliert, jedoch aufzuschreiben nicht mehr im Stande war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfühlsam traf Gottes Diener den Sprachduktus des am vergangenen Wochenende verstorbenen Freundes. Uns, die wir ihm als Freunde nahe standen, waren die gewählten Worte wohl vertraut. Irgendwann während der zwanzig- oder gefühlt dreißig minütigen Ansprache sah ich nicht mehr den Pfarrer, sondern den langjährigen Lebensfreund da vorne neben dem Sarg aus hellem Kiefernholz, der über und über mit roten und weißen Rosen geschmückt war, stehen; sah ihn nachdenklich die Lippen bewegen, die Worte sorgfältig wägend, wenn er über sein Leben, aber auch über die Verletzungen dieses viel zu kurzen Lebens sprach:&lt;br /&gt;
....den Verlust des leiblichen Vaters durch die frühe Scheidung der Eltern, als er noch ein Dreikäsehoch war sich arrangierend mit einem Stiefvater und einer sehr Besitz ergreifenden Mutter aus deren Fängen er sich nie wirklich lösen konnte da wurde mir klar, warum er oft so gern über Wochen und ein paar Mal auch für Monate nach Asien entschwand nur weg, weit weit weg von den Konventionen des schwäbischen Kleinbürgerlebens &lt;br /&gt;
....auf Druck der Eltern [wohl auch des Stiefvaters] wählte er ein ungeliebtes Studium der Wirtschaftswissenschaften dabei hätte er lieber etwas Praktisches erlernt eine erdverbundene, nachhaltige Tätigkeit... oder... einen bodenständigen Handwerksberuf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dies hörte, erstaunte es mich nicht &lt;br /&gt;
Schließlich war es er - als Einziger aus dem Freundeskreis - der vor einigen Jahren den Mut für eine eineinhalbjährige Auszeit vom Job hatte sich kündigen und abfinden ließ und von der Abfindung fast 20 Monate lebte... während wir anderen nur darüber sinnierten und davon träumten  alles hinzu werfen und abzuhauen... auszusteigen... ein anderes Leben als das Jetzige zu führen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Auszeit veränderte B. sehr: &lt;br /&gt;
Aus dem vormals hochnervösen BWLer mit zurück gegeltem Kurzhaar wurde ein in sich ruhender Typ mit langem Haar, das er im Nacken zu einem Zopf band. Den dunkelblauen Businessanzug tauschte er gegen überweite, karierte Baumwollhemden oder kurzärmelige, einfarbige, meist blaue T-Shirts zu abgewetzten Jeans oder weiten, hellen Baumwollhosen.&lt;br /&gt;
Wer ihn sah und vorher nicht gekannt hatte, dachte zumeist, dass er Bildhauer oder Maler sei weil er optisch das Bild des provencalischen Bohemien verkörperte: Die schwäbische Weinbergsonne hatte seine Haut tiefbraun gefärbt und seine Garten- und Feldarbeiten wie auch die handwerklichen Tätigkeiten am eigenen Haus trainierten seinen Körper hin zu einer muskulös-athletischen Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das waren seine beiden besten Jahre&quot;, sinnierte ich und vernahm gerade noch mit halbem Ohr, wie der Pfarrer davon sprach, dass B. ihm gesagt habe, er sei sein ganzes Leben eigentlich auf der Suche gewesen: Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Harmonie und Liebe. Eine Liebe, die er dann in der Begegnung und viel zu kurzen Lebenszeit mit C., seiner ihm später Angetrauten, fand. Sie sei seine Seelenverwandte gewesen. Von ihr habe er sich stets verstanden und geliebt gefühlt.&lt;br /&gt;
Zudem habe er eigentlich immer ein ganz normales Leben führen wollen. &lt;br /&gt;
Erst im Angesicht des Todes habe er - in den vielen Wochen, als ihn der Krebs ans Bett fesselte, erkannt, dass er im Prinzip doch die ganze Zeit ein bodenständiges, erdverbundenes Leben, nach dem er zeitlebens gesucht, geführt habe. &lt;br /&gt;
Berührt habe ihn auch, wie viele Menschen, den Weg zu ihm ans Krankenbett gefunden und mit ihm viele schöne Stunden und tief gehende Gespräche geführt hätten. Da hätte er erst gemerkt, von wie vielen Menschen er doch gemocht worden sei, was er im Leben zuvor nie so wahrgenommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das alles hat ihn schließlich doch mit sich und der Welt versöhnt&quot; - sagte der Pfarrer zum guten Schluss von B.`s Abschiedsrede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert fand ich noch, dass der Pfarrer B`s Kritik an der globalisierten Wirtschafts- und Arbeitswelt sehr deutlich zum Ausdruck brachte. Das hätte B. selbst in der Form wohl öffentlich nicht getan - oder am Ende doch? &lt;br /&gt;
Immerhin durfte ja schon in den letzten Monaten nicht mehr über das Thema &quot;Job&quot; bei gemeinsamen Freundes-Treffen oder am Rande von Unternehmungen gesprochen werden. Also zu einer Zeit, als B. sich noch scheinbar gesund glaubte und nichts vom aggressiven Krebs, der in seinem Körper schlummerte, wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutlichen Worte, die der Pfarrer nun zum Berufsleben des B. wählte, bestätigten mir, einen Gedanken, den ich auch in den letzten Gesprächen mit B. nicht geäußert hatte: Lag darin letztlich der Auslöser für seine tödliche Erkrankung? &lt;br /&gt;
Schließlich sagte er drei Monate zuvor, als wir auf der Krankenstation seinen 44. Geburtstag feierten - damals stand er vor seiner ersten Chemo und der Frühling in voller Blüte vor seinen Fenstern: &quot;Wenn ich das alles überstehe, werde ich nicht mehr in den alten Beruf zurückkehren, sondern etwas ganz anderes machen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun offenbarte der Pfarrer vorne vor versammelter Trauergemeinde: B. habe sehr darunter gelitten, dass es am Arbeitsplatz stets nur darum ging, dass der Arbeitnehmer ein Kostenfaktor sei und nicht als Mensch mit seinem Know-how, seinen Schwächen und vor allem seinen Stärken gesehen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirchenbank vor mir beobachtete ich, wie sich drei der fünf dort sitzenden Herren gegenseitig Blicke zuwarfen. Arbeitskollegen von B.? Hinterher kamen die auch nicht mehr zur Beisetzung mit, sondern verabschiedeten sich nach der Kirche in ihre Autos. &lt;br /&gt;
Das muss ich mir nicht mehr antun da auf dem Friedhof, hörte ich einen zu einem anderen sagen, da sie unmittelbar hinter mir aus der Kirche traten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe surreal empfand ich die Beisetzung auf dem idyllisch gelegenen kleinen Waldfriedhof, auf dem B.s Grab zwischen hohen Nadelbäumen in einem Sonnenfenster liegt. Ein letztes Lied... ein Song von Queen rockte den Friedhof, dass es schöner nicht über die friedliche Stille hätte hinweg schallen können. Während beinahe jeder auf das tiefe Erdloch starrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Da unten liegt er nun drin&quot;, dachte ich mir und mochte es nicht glauben und meinte, jetzt müsste ein Krachen zu hören sein, von einem, der mit voller Kraft gegen das helle Kiefernholz tritt, unter das man ihn gebettet. Stattdessen Vogelgezwitscher, nachdem der letzte Ton den kleinen Waldhang hinauf verhallt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich ans Grab getreten war, hielt ich ein Weilchen inne, warf eine Schippe Erde hinab in das Loch, zielte eigentlich gegen die Kopfseite des Sarges und es regneten doch all die Krümel des schwäbischen Lößbodens auf die schönen Rosen herab. Danach nahm ich eine der bereit gestellten Rosenblüten aus dem Körbchen, drückte sie kurz an mein Herz und warf sie hinab und hätte am liebsten ganz laut hinaus geschrien: &lt;br /&gt;
B.! Rock` den Himmel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sprach ich es leise und still für mich ins Innerste hinein, wandte mich um, trat ein paar Schritte auf C. zu und drückte lange die Freundin und war nicht fähig auch nur ein Wort zu sagen wie einige der anderen Freunde auch nicht und stellte mich neben seinen leiblichen Vater - froh, dass ich eine tiefdunkle Sonnenbrille trug, weil dann halt doch irgendwie ein paar Tränen kullerten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später &lt;br /&gt;
als wir dann &lt;br /&gt;
die schöne Leich` feierten, da war uns doch allen, als ob er, unser treuer Freund B., während wir da oben am Friedhof an seinem Grabloch standen, in der Küche am Herd der Weinwirtschaft gestanden hätte. Als ob er für uns alle derweil den Teig und die Füllung für die geschmelzten Maultaschen selbst zubereitet und gewickelt hätte, während sein Teig im Ofenrohr für den Hefezopf und den Nusszopf ging und er dann irgendwie zwischen allem noch einen sakrisch guten schwäbischen Kartoffelsalat und zuguterletzt einen gemischten Blattsalat mit Gurken, Karotten und Sellerie zauberte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls war mir so, als ob er da, zwischen uns Trauernden, seiner C., seiner Familie und seinen Freunden, hin- und hergeschwebt wäre, sich &quot;saumäßig&quot; freuend, dass es uns allen so gut schmeckte und wir dann irgendwie doch wieder fröhlich wurden und so feierten, wie er es sich gewünscht hatte: &lt;br /&gt;
Ein &lt;b&gt;FEST der LIEBE&lt;/b&gt; - wie er es uns in seiner allerletzten Einladung zu seinem Abschiedsfeste schon hatte wissen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;i&gt;Tod ist überhaupt nichts:&lt;br /&gt;
Ich glitt lediglich in den nächsten Raum.&lt;br /&gt;
Ich bin ich, und ihr seid ihr. &lt;br /&gt;
Warum sollte ich aus dem Sinn sein,&lt;br /&gt;
nur weil ich aus dem Blick bin?&lt;br /&gt;
Was auch immer wir füreinander waren,&lt;br /&gt;
sind wir auch jetzt noch.&lt;br /&gt;
Spielt, lächelt, denkt an mich.&lt;br /&gt;
Leben bedeutet auch jetzt all das,&lt;br /&gt;
was es auch sonst bedeutet hat.&lt;br /&gt;
Es hat sich nichts verändert,&lt;br /&gt;
ich warte auf euch, irgendwo sehr nah bei euch.&lt;br /&gt;
Alles ist gut.&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
(Anette von Droste-Hülshoff)</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2014-07-19T15:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/palliativer-abschied/">
    <title>Palliativer Abschied</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/palliativer-abschied/</link>
    <description>Jetzt wäre es gut, wenn ich einen Physiotherapeuten als Freund hätte, sagt B. als Alter Egon ihm den linken Fuß vorsichtig in der Schaumstoff-Schiene anhebt, abwinkelt und mit seiner rechten Hand unter B.`s Kniekehle abstützt, während er seine linke Hand leicht gegen dessen Fußsohle drückt. &lt;br /&gt;
B. liegt mit schmerzverzerrten Gesichtszügen in diesem Krankenhausbett. Nur langsam entspannt sich seine Mimik: Danke! Jetzt ist der Schmerz wieder vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganze Weile hält Alter Egon unserem Freund B. das Bein, das seit einem Lendenwirbeleinbruch vor einer Woche gelähmt ist. B. kann es aus eigener Kraft nicht mehr bewegen, spürt aber die Schmerzen, die in zitternden Wellen seinen Körper, vor allem die Gliedmaßen durchrollen. Ich sitze neben ihm, halte seine linke Hand, die um die Finger herum eiskalt, von der Krankheit gezeichnet, sehr dünn geworden ist. Stumm streichle ich sanft eine Weile seinen Handrücken bis ich irgendwann seine kühle Hand in meinen beiden warmen Händen ruhen lasse. Keiner sagt etwas. Und das braucht`s auch nicht. Wir sind einfach da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 10 Tagen liegt er reglos in diesem Bett. Er kann nicht mehr laufen. Da er sich nicht mehr bewegen darf. Die Ärzte fürchten, dass wenn er sich aufrichtete und hinzusetzen versuchte, die Wirbelsäule vollends bräche und B. querschnittsgelähmt wäre. Zu allem anderen. Hinzukommend. &lt;br /&gt;
Es ist schwer zu sagen, welche Organe und Bereiche des Körpers überhaupt noch frei sind vom Nierenkrebs, der sich unbemerkt in seinen Körper und sein Leben einschlich. Ein Leben, das noch so jung an Jahren ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch so viel vorgehabt, sagt er zu uns, als wir an seinem Bett sitzen und  ich würde manches so gern noch einmal machen.&lt;br /&gt;
Was würdest Du denn gern noch einmal machen, frage ich leise, beinahe zögernd in die Stille nach einer Weile zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. `s Augen glänzen und werden noch größer, als sie mir ohnehin seit der Rückkehr von der heutigen Hirn-Bestrahlung erscheinen. Alter Egon thematisiert sie später, als wir gegangen und noch lange in einem nahen Café sitzen, um den Besuch, der zugleich der Abschied von unserem langjährigen Freund B. gewesen sein wird, zu fassen und zu verarbeiten suchen. Es sind die Flecken auf seinen tiefschwarzen Pupillen, die mir wie kleine Pixel erscheinen und die auch mich irritieren. Vor allem als er mich so unvermittelt ansieht und ein Lächeln über sein Gesicht huscht und er sagt:&lt;br /&gt;
Venedig!  Noch einmal Venedig...  &lt;br /&gt;
Er macht eine lange Pause und flüstert ganz leise: Sehen und dann sterben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Shanghai  nennt er  die asiatische Stadt, die immer sein Traumort war, an dem er oft gewesen und einige Zeit auch leben durfte, zumindest für eine kurze Arbeitszeit. Erst Anfang dieses Jahres war er dort.&lt;br /&gt;
Da habe ich mir nochmal den Bauch vollgeschlagen, mit diesen kleinen Krebsle, die ich so gern esse und die es nur dort gibt. &lt;br /&gt;
Alles... wenige Wochen zuvor. &lt;br /&gt;
Bevor die Katastrophe, diese schrecklich aggressive Krebsform in sein Leben einbrach und ihm binnen Tagen seinen Körper raubte! Seine Halswirbelsäule und der Lendenbereich waren da bereits von Metastasen befallen. In Windeseile griffen sie auf andere, innere Organe, über. Dennoch nahm er den Überlebenskampf auf obwohl die Ärzte schon bei der Erstdiagnose das weit fortgeschrittene Stadium diagnostizierten. Und sehr wenig Hoffnung bestand. Zwei oder drei Monate lautete damals deren Prognose. Diese Woche hat er das fünfte Überlebens-Monat vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zu welchem Preis!?  meint bitter seine Frau, unsere gute Freundin C., als wir am Krankenbett sitzen. Sie, die seitdem übernatürliche Kräfte aufbringt, um ihm in den letzten Wochen beizustehen. Die durch die Hölle geht, wie sie uns immer wieder, bei jeder Zusammenkunft in den letzten Wochen berichtet. Es sei für sie wie ein nicht enden wollender Albtraum&quot;, aus dem man aufwachen möchte, es aber nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten zusammen alt werden und jetzt werde ich Witwe, meinte sie vor vier Tagen am Telefon zu mir, als sie uns die Schreckensnachricht überbrachte, dass er im Sterben läge und sich von uns verabschieden wolle. &lt;br /&gt;
Sie erzählte von den beiden Wochen davor, jenen der Hoffnung.&lt;br /&gt;
Eine Hoffnung, die sich vor zehn, zwölf Tagen, auftat als er in der REHA vom gemeinsamen Aufbruch von seinem unbändigen Lebenswillen, der ihn über seine menschlichen Kräfte hinauswachsend in der REHA für das Leben kämpfen ließ in die er nach der zweiten Chemo- und Bestrahlungswelle überstellt bis er dann jäh zusammenbrach, als sie schon wieder zuhause um das Haus auf das gemeinsame Pflege-Über-Leben mit ihm vorzubereiten &lt;br /&gt;
Doch da  hatte er  noch am Kurort - plötzlich diese Lähmungserscheinungen im linken Bein. Er konnte nicht mehr auftreten und zugleich übergab er sich. Pausenlos!&lt;br /&gt;
Daher transportierte man ihn sofort in die Klinik zurück mit dem schlimmsten Verdacht zuerst wegen des Beins mehr aber wegen des ständigen Erbrechens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krebs, die Metastasen haben die Hirn-Blut-Schranke durchbrochen. Es gibt keine Heilung mehr. Keine Rettung. Keine Hoffnung. Die Oberärztin habe aufgehört die Metastasen in seinem Gehirn zu zählen. Es sei einfacher zu sagen, wo noch keine Metastasen wären daraufhin habe B. sich entschieden, von allen Menschen, die ihm wichtig sind, Abschied zu nehmen. - erzählt die Freundin, als wir auf dem Balkon des Krankenhauses stehen, weil B. sich drinnen erbricht. &lt;br /&gt;
Sie stockt in ihrem Bericht und geht zurück ins Zimmer. Es hört sich schlimm an, wie er drinnen erbricht. Als ob sich das Innerste aus seinem Körper nach draußen wendete. Stumm warten wir auf dem Balkon, der alle Zimmer dieser Palliativstation umrundet. &lt;br /&gt;
Alter Egon und ich sagen beide nichts. Hören nur aus dem Inneren die wiederkehrenden Brechgeräusche. &lt;br /&gt;
Schweigend blicken wir über die Wipfel der Bäume, die sich zwischen den Gebäudeteilen dieses Krankenhauskomlexes erstrecken, hinweg unser Blick verliert sich in der Ferne. Ich denke nichts. Irgendwie ist mein Hirn völlig leer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich gellende Schreie.&lt;br /&gt;
Von B.:  ich kotze ich kotze alles voll! &lt;br /&gt;
Betroffen stürze ich ins Zimmer und sehe B. in Panik aufgelöst mit dem Brechbeutel in der Hand. Der ist beinahe zu einem Drittel mit gelbgrüner Flüssigkeit gefüllt. In einem breiten Schwall ergießt sie sich aus seinem Mund in den Vollbart. Geistesgegenwärtig greife ich die Serviette, die auf dem Tischchen neben ihm liegt, um den Schwall dieser übel riechenden Flüssigkeit, die aus seinem Mund bricht, aufzufangen und den Bart von dem giftgrünen, klebrigen Gemisch zu befreien. Mittlerweile kommt unsere Freundin C. ins Zimmer zurück. Gleich werde ein Pfleger kommen, teilt sie mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. schimpft vor sich hin, dass es immer viel zu lange dauere bis die Schwestern auf sein Notsignal hörten und endlich einer käme, doch er hätte ja nun &quot;Schwester Teresa&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C. hört stumm zu und öffnet eine Schublade an dem kleinen Tischchen am Fußende des Bettes, zieht sich einen Einmalhandschuh über, reißt eine kleine, graue Tüte von einer Rolle und nimmt B. den Brechbeutel und mir die versiffte Serviette ab, um sie darin im nebenstehenden Mülleimer zu entsorgen. Dann steht sie auf und geht zum Waschbecken, wäscht sich die Hände, desinfiziert sie mit einer Paste, die auch ich anschließend benutze, und meint zu B. gewandt: Sei mir nicht böse, ich möchte gerne heimgehen. Ich kann nicht mehr. Heute Nacht habe ich kaum geschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. nickt ihr verständnisvoll zu und sagt: Ja, geh nur.  &lt;br /&gt;
Er wendet sich uns zu und meint: Und wir. Wir machen noch ein Weilchen. Ja? Wie spät ist es? Halbsieben? Ja, dann machen wir noch bis sieben. Ja?&lt;br /&gt;
Alter Egon und ich nicken. Beide gleichzeitig und stumm. &lt;br /&gt;
B. drückt den Knopf neben seinem Bett, mit dem er die Kopfstütze elektrisch heben und senken kann. Er darf ja nur noch reglos liegen. Seine einzige körperliche Beweglichkeit besteht im Hochfahren und Absenken der Kopfstütze seines Bettes. Er senkt sie wieder in die Liegeebene hinab.&lt;br /&gt;
C. gibt ihrem Mann die Hand, drückt sie leicht und wendet sich uns zu. Alter Egon umarmt sie lange. &lt;br /&gt;
Ich gehe mit ihr hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Zimmer sagt sie zu mir, die Pfleger hätten ihr am Tag davor angeboten, ein weiteres Bett zu dem ihres Mannes hinzu zu stellen, damit sie nun auch nachts bei ihm sein könne.&lt;br /&gt;
Ich kann das nicht!, sagt sie in entschuldigendem Ton zu mir, ich brauche wenigstens die Distanz der Nachtruhe, sonst stehe ich das nicht mehr durch.&lt;br /&gt;
Ich sage nichts, ich umarme sie nur. Lange. Halte sie sehr lange in meinen Armen und spüre die Kraftlosigkeit die von ihrem Körper ausgeht, einem weichen Frauenkörper, der sich in meinen Armen wie eine überlebensgroße, weiche Stoffpuppe anfühlt. Ich habe das Gefühl, dass wenn ich sie nun losließe, sie mir zusammenfällt, eben umkippt wie eine solche Stoffpuppe, die keinen Halt mehr hat. Und vielleicht würde sie sich selbst auch gerne fallen lassen, kann es aber nicht. Da sie sich ihre Kraft von einem Tag immer bis zum nächsten aufsparen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stehen wir gefühlte fünf, zehn oder auch fünfzehn Minuten da. Es ist mucksmäuschenstill auf diesem Flur. Kein Laut dringt aus einer der vielen Türen rechts und links heraus. Ich halte sie einfach nur in meinen Armen und streichle ihr über die Wange. &lt;br /&gt;
Schön, dass Ihr noch bleibt  meint sie schließlich, löst sich aus meinen Armen. Ich gebe ihr noch ein Küsschen auf die Wange. Ein Lächeln huscht da über ihr Gesicht. Sie drückt meine Hand und wendet sich dem Aufzug zu, der schon eine ganze Weile geöffnet steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mir geht es plötzlich selbst so, dass ich ein wenig Abstand brauche ich kann noch nicht zurück in dieses Krankenzimmer und schlendere den  wie mir scheint  unendlich langen Gang der Palliativstation entlang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenstill ist es hier. &lt;br /&gt;
Es ist so ganz anders als auf anderen Stationen eines Krankenhauses. Auch anders als auf einer Intensivstation. An einigen Türen hängen bunte Papierblumen, wie man sie manchmal in Kindergärten aus leuchtend buntem Krepppapier bastelt. Auch einige bunt bemalte Bilder, meist mit Herzmotiven zieren einige Türen. An zwei Türen, an denen sogar um den Türstock herum unzählige bunte Kreppblumen drapiert sind, hängen mindestens DinA-4-große, weiße Zettel, auf denen steht: &lt;br /&gt;
Nicht ohne Stationspersonal betreten! &lt;br /&gt;
Ob im Zimmer dahinter ein verstorbener Mensch liegt?  frage ich mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war noch nie auf einer Palliativstation. &lt;br /&gt;
Ich habe noch nie einen Menschen, der mir nahesteht, im Sterben begleitet und bewusst Abschied genommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses bewusste Abschied nehmen von einer lieben Person, die einen großen Teil ihres Lebens mit meinem verbunden hat, habe ich so bewusst noch nie erlebt. &lt;br /&gt;
Es ist das erste Mal. &lt;br /&gt;
Es ist schrecklich!&lt;br /&gt;
Es ist so nahe gehend. Es ist nicht fassbar. &lt;br /&gt;
Und es ist furchtbar, den anderen so leiden zu sehen. Trotz des Morphiums, das er bereits erhält. &lt;br /&gt;
Trotz aller Schmerzlinderungen, die die heutige Medizin, ihm ermöglicht und vor allem trotz der hingebungsvollen und fürsorglichen Pflege, die jene Menschen, die auf solchen Palliativstationen ihren Dienst tun, dem anderen angedeihen lassen. &lt;br /&gt;
Es ist ein Spagat zwischen dem medizinisch Notwendigem und dem Erhalt von Menschenwürde, den alle hier vollbringen. Um einem anderen Menschen auf seinem letzten Weg noch ein letztes Quäntchen an Lebensqualität zu ermöglichen und einen Rest an Menschenwürde zu wahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich zu B. ins Zimmer zurücktrete, &lt;br /&gt;
fachsimpelt er gerade mit Alter Egon über Computer. &lt;br /&gt;
Ich hole mir einen Stuhl und setze mich daneben, damit B. nur noch in eine Richtung zu blicken und nicht mehr den Kopf hin- und her drehen braucht, was er immerhin noch kann. Auch den Mund wischt er sich zwischendurch mit einer feuchten Papierserviette ab, denn während ich mit C. vor der Tür stand, hat er erneut erbrochen Jetzt nimmt er eine Schnabeltasse und trinkt und ist beinahe wieder ganz der alte, wie er spricht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe nur Bahnhof, entnehme dem Gespräch jedoch, dass es um wichtige Dokumente geht, die er in pdf`s auf seinem Rechner gesichert hat es geht auch um wichtige Gas- und Telefonie-Verträge  für Handy und Fetnetz  der eine würde im Juli fällig, der andere erst im November die Passwörter habe er alle in ein kleines Büchlein geschrieben, das er seiner Frau, unserer Freundin C., schon geschrieben Das Hauptpasswort habe 75 Stellen  aus einem Generator kreiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganze Weile sitze ich still daneben, höre nur zu Es ist das Vermächtnis, sein letzter Wille, den er uns kundtut, die Bitte, C. hinterher bei all den Dingen rund ums Haus zu unterstützen, damit sei sie immer schon überfordert gewesen, meint er ich lächle. &lt;br /&gt;
B. lächelt zurück und ich höre mich sagen: Wir werden C. bei allem unterstützen. Alter Egon nickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist aus der halben Stunde fast eine Stunde geworden, seit C. gegangen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kurz vor halb-acht. &lt;br /&gt;
Ich spüre, dass der Abschied naht. &lt;br /&gt;
Ich nehme wieder B.`s Hand und streichle sie ganz sanft. Alter Egon stellt die Blumen, die wir mitgebracht, die B. sich gewünscht, auf ein anderes Tischchen in B.`s Sichtweite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. schließt  wie schon oft in der letzten Stunde - die Augen und spricht mit geschlossenen Augen und sehr leiser Stimme zu uns. Ich rücke noch näher heran, weil sonst seine Stimme kaum zu hören ist. Seine linke Hand ruht in meiner, während er mit seiner rechten ein total verwaschenes, flauschiges Stofftier  - vermutlich aus Kindheitstagen  an seine Brust drückt. Mag sein, um den Körper, der unter einem ständigen Zittern nun leicht vibriert, zu stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch frittierte Calamari  die würde ich gern nochmal essen, sagt er dann zu mir. Den Geschmack und den Geruch von frisch frittierten Calamari, den habe ich gerade ganz intensiv in der Nase. Das wär`s! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schlägt er die Augen auf, legt das Stofftier zur Seite, zieht seine linke Hand aus der meinen, drückt seinen elektrischen Knopf und fährt sein Bett wieder in die Diagonale.&lt;br /&gt;
Und Ihr, Ihr macht endlich Eure Küche!, sagt er dann. Das hattet Ihr doch schon 2006 vor. Jetzt wird`s aber mal Zeit. Nicht dass ich dann da oben bin und sehe, dass es wieder nix wird. &lt;br /&gt;
Spricht`s und hebt mahnend den einen Zeigefinger. Lacht und meint: Ich habe C. meine liebsten Rezepte in das Büchlein geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dein geniales Pizzarezept? fragt Alter Egon.&lt;br /&gt;
Auch das, lächelt B., aber das kriegt ihr erst, wenn Eure Küche fertig ist.&lt;br /&gt;
Und während er noch lacht, bricht er plötzlich bitterlich in Tränen aus und es dauert nicht lang und wir heulen zu Dritt, während Alter Egon ihm den Arm streichelt und sagt: Aso dann mach`s gut und wir sehen uns ja irgendwann wieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da lacht B. plötzlich wieder und ruft: Aber das dauert noch lang das sag ich Euch. &lt;br /&gt;
Und es entsteht ein Augenblick der Stille. Und dann schaut er uns an und sagt zu uns beiden gewandt ganz ernst: Noch 43 Jahre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir heulen wieder und drücken seine Hände, denn was anderes dürfen wir ja nicht mehr drücken.&lt;br /&gt;
Ich streichle noch mal sein Gesicht und trockne mit einem Tüchlein, das neben seinem Kissen liegt, seine Tränen vom Gesicht und dann stehen wir auf und sagen nur noch: Also dann mach`s gut&lt;br /&gt;
Und er: Und Ihr auch und vergesst die Küche nicht ich sehe alles von da oben&lt;br /&gt;
Und da drehen wir uns nochmal um und winken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und sind draußen aus der Tür und fallen uns in die Arme und heulen nochmal eine Runde. Weil es so fürchterlich ist und so schrecklich.&lt;br /&gt;
Und Alter Egon spricht: Er ist so tapfer. So tapfer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen noch lange nicht nachhause, können es nicht, laufen zu Fuß mehrere Kilometer von diesem Ende der Stadt bis zu unserem Auto am Rand der City bleiben noch zweimal in Kneipen hängen und reden. Lassen diese Freundschaft Revue passieren reden über das, was uns wichtig erscheint fühlen uns irgendwie leer aber auch friedvoll und sind oft minutenlang still. Sehr traurig. Ein jeder hängt seinen Gedanken nach. Seltsamerweise fühlen wir uns jedoch nicht mitgenommen. Es ist beinahe so, als ob uns irgendetwas Kraft gäbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts &lt;br /&gt;
...finde ich lange keinen Schlaf &lt;br /&gt;
irgendwann erwache ich wieder &lt;br /&gt;
Draußen beginnt ein Vogel leise zwitschernd den anbrechenden Morgen zu begrüßen &lt;br /&gt;
Da fange ich urplötzlich an, still für mich, in Gedanken, zu beten und für ihn zu erbitten: Lieber Gott lass` B. nicht mehr allzu lange leiden erlöse ihn!</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-21T14:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/2013-licht-und-schatten/">
    <title>Licht und Schatten</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/2013-licht-und-schatten/</link>
    <description>[m]eines Jahres...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...2013...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...in dem ich ein Berufsjubiläum feierte,&lt;br /&gt;
das mich an &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/20er-jahre-treffen/&quot;&gt;eine frühere berufliche Wirkungsstätte&lt;/a&gt; zurück und mit ehemaligen Geschäftspartner[inne]n zusammenführte,&lt;br /&gt;
das zuletzt einen Wehmuts vollen Abschied bereithielt, bei dem auch ein paar Trän`chen flossen,&lt;br /&gt;
und mir bisweilen zu viel Arbeit auflud, was nicht immer der Gesundheit bekam! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Anfang Dezember führte es mir,&lt;br /&gt;
die eigene Vergänglichkeit schmerzhaft vor Augen,&lt;br /&gt;
als meine Schutzengel erneut ihre schützenden Hände bei einem Unfall über mich hielten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...weniger Glück hatten Menschen, die mir nahe standen oder eine Bedeutung in meinem Leben spielten und die 2013 verstarben:&lt;br /&gt;
die eine war die letzte Verbindung &lt;a href=&quot;http://www.wiederworte.com/&quot;&gt;zur Welt meiner Ahnen&lt;/a&gt;, zu der ich ohne sie keinen Zugang gefunden hätte: sie starb zwei Tage vor ihrem 91sten Geburtstag an den Folgen eines Sturzes;&lt;br /&gt;
die andere, eine Ärztin, half mir vor Jahren ins Leben zurück und es entwickelte sich daraus ein schöner Kontakt; &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/abschied-nehmen/&quot;&gt;es war schlimm mitzuerleben&lt;/a&gt;, wie ihr binnen weniger Monate ein Gehirntumor sukzessive das Leben nahm, sie verstarb im Alter von 59 Jahren;&lt;br /&gt;
und wieder eine andere habe ich persönlich nicht kennengelernt, dennoch war sie mir wichtig: &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/rip-eugenie-faust/&quot;&gt;hier in der virtuellen Welt&lt;/a&gt;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch so wie mir 2013 die einen genommen, &lt;br /&gt;
hat es mir andere gegeben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/begegnungen-1/&quot;&gt;Es schenkte mir Begegnungen&lt;/a&gt;... &lt;br /&gt;
...mit bis dahin unbekannten, netten Menschen,&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
ließ mir besonders &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/flirrende-augenblicke/&quot;&gt;einen lieben Menschen&lt;/a&gt; ans Herz und eine schöne Freundschaft [er]wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war zudem ein Jahr,&lt;br /&gt;
das mir drei schöne Kurz-Reisen ermöglichte:&lt;br /&gt;
eine davon führte mich in die &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/czokhlejd-city/&quot;&gt;Goldene Stadt&lt;/a&gt; und zu neuen Verbindungen,&lt;br /&gt;
die andere bescherte mir einen Besuch der &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/biennale-2013/&quot;&gt;Biennale in Venedig&lt;/a&gt;  in wunderbarer Künstlerbegleitung,&lt;br /&gt;
die dritte ließ mich den &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/ciao-bella/&quot;&gt;unvergesslichen Wiener&lt;/a&gt; Schmäh und einen [post]modernen Handkuss erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab mir dieses Jahr den nötigen Elan, einen Lebenstraum in die Tat umzusetzen und mich endlich &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/vernetzt-euch/&quot;&gt;ans Klarinette spielen&lt;/a&gt; zu wagen: wenngleich es noch kein allzu ästhetischer Anblick für andere ist, weil ich noch zu sehr die Backen aufblase, hin und wieder schrille Töne erzeuge oder in tiefen Lagen keinen Ton herauskriege! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mal-Kunst indes,&lt;br /&gt;
geriet in diesem Jahr etwas unter die Räder.&lt;br /&gt;
Immerhin absolvierte ich einen &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/stories/im-atelier/&quot;&gt;Kurs &lt;i&gt;en plain air&lt;/i&gt;, &lt;/a&gt;im Malen unter freiem Himmel, der mich samt Staffelei in die Weinberge des schönen Remstals führte, wo mich die Umgebung zur Pinsel schwingenden Draufsicht auf einen Wengert inspirierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem lässt sich nicht leugnen - 2013 war auch &lt;br /&gt;
ein ertragreiches Blo[ck]jahr :-) &lt;br /&gt;
96 Artikel habe ich dieses Jahr für meine &lt;a href=&quot;http://wiederworte2.twoday.net/&quot;&gt;Wi[e]der[W]orte&lt;/a&gt; verfasst! &lt;font size=&quot;1&quot;&gt;[M]Ein Wehrmutstropfen: Darunter lediglich sechs [astreine] Widerworte!&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von den schmerzvollen Abschieden   &lt;br /&gt;
weiters kein Grund zum Klagen, könnte man meinen!? Unterm Strich gar ein Jahr, das es sonst gut mit mir meinte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern gilt es jetzt den Blick auf das zu richten, was da kommen mag... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... kommen Sie, &lt;br /&gt;
liebe Leserinnen und Leser, &lt;br /&gt;
liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren, &lt;br /&gt;
also gut hinüber in das NEUE JAHR!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.animierte-gifs.net/cat-neujahr-241.htm&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.animierte-gifs.net/data/media/241/animierte-neujahr-bilder-36.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;animierte-neujahr-bilder-36&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;...und falls Sie selbst Rückschau halten und eine persönliche Jahres-Bilanz ziehen: Seien Sie  gnädig mit dem alten Jahr!&lt;/font&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2013-12-31T12:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wiederworte2.twoday.net/stories/rip-eugenie-faust/">
    <title>RIP Eugenie Faust</title>
    <link>http://wiederworte2.twoday.net/stories/rip-eugenie-faust/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das Leben ist vergänglich, &lt;br /&gt;
doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt?&lt;br /&gt;
Von einer &lt;a href=&quot;http://eugenefaust.twoday.net/&quot;&gt;sehr liebenswürdigen Blognachbarin&lt;/a&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier auf Twoday war sie eine Institution!&lt;br /&gt;
Eine, die den Laden zusammengehalten hat.&lt;br /&gt;
Eine, die die Community miteinander verbunden hat,&lt;br /&gt;
durch die vielen netten Gemeinschaftsaktionen, &lt;br /&gt;
zu denen sie den Anstoß gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnere &lt;br /&gt;
die vielen bunten &lt;a href=&quot;http://wiederworte.twoday.net/stories/frohe-ostern/&quot;&gt;Oster&lt;/a&gt;eier,&lt;br /&gt;
die sie für uns bemalte,&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
als sie unsere grauen Gehirnzellen für den &lt;a href=&quot;http://wiederworte.twoday.net/stories/aaaaa-wiederworte/&quot;&gt;Fl-A-shmob&lt;/a&gt; forderte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvergesslich für mich:&lt;br /&gt;
Als im Advent 2011 das &lt;a href=&quot;http://wilderkaiserblog.de/2011/11/10/blogwichteln-2011-wer-ist-dabei/&quot;&gt;Blogwichteln vom Wilden Kaiser&lt;/a&gt; ausgerufen wurde.&lt;br /&gt;
Da hat sie unermüdlich die Werbetrommel gerührt,&lt;br /&gt;
damit möglichst viele sich beteiligten &lt;br /&gt;
und wir übereinander &lt;br /&gt;
mehr erfahren, indem &lt;a href=&quot;http://wiederworte.twoday.net/stories/chez-blogwichtel-berlin/&quot;&gt;wir einen anderen Blogger und damit uns gegenseitig vorstellen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verstand es, &lt;br /&gt;
sehr einfühlsam, &lt;br /&gt;
jene in die Community zu integrieren,&lt;br /&gt;
die  zunächst schüchtern am Anfang des Bloggens&lt;br /&gt;
oder am Rande des Twoday-Geschehens standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bewegt hat mich,&lt;br /&gt;
ihre mehrteilige Lebensgeschichte,&lt;br /&gt;
die sie vor einem Jahr &lt;br /&gt;
über mehrere Wochen hinweg,&lt;br /&gt;
ihre Kräfte bereits sorgsam einteilen müssend,&lt;br /&gt;
ins Blog stellte.&lt;br /&gt;
Ich bewunderte ihren Mut, ihre Hartnäckigkeit und Entschlossenheit,&lt;br /&gt;
trotz Krankheitsdiagnose &lt;br /&gt;
nicht aufzugeben und die eigene Beruf-ung &lt;br /&gt;
beharrlich weiter zu verfolgen!&lt;br /&gt;
Vor allem:&lt;br /&gt;
Niemals klein beizugeben &lt;br /&gt;
gegenüber dem eigenen Körper&lt;br /&gt;
und dem, &lt;br /&gt;
was eine schwere Krankheit mit einem macht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hat sie den Kampf verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir jedoch &lt;br /&gt;
bleibt &lt;br /&gt;
die Erinnerung &lt;br /&gt;
an &lt;a href=&quot;http://eugenefaust.twoday.net/&quot;&gt;eine großartige Frau&lt;/a&gt;, &lt;br /&gt;
die ich zwar nur aus der Bloggerwelt kannte,&lt;br /&gt;
die mir dennoch eines mit auf meinen Lebensweg gab&lt;br /&gt;
durch ihr Beispiel, das sie mir vorlebte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, welche Biegung der Lebensweg nimmt,&lt;br /&gt;
nie aufzugeben und trotz aller Beschwernisse&lt;br /&gt;
weiterhin die schönen Dinge im Leben zu sehen&lt;br /&gt;
und nicht zu verzagen,&lt;br /&gt;
sondern zu wagen, &lt;br /&gt;
den Griff &lt;br /&gt;
an der einen oder der anderen&lt;br /&gt;
der vielen geheimnisvollen Türen, &lt;br /&gt;
die an diesem Lebensweg liegen,&lt;br /&gt;
herunter zu drücken&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
hindurch zu treten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Eugenie,&lt;br /&gt;
Du wirst hier fehlen!&lt;br /&gt;
Mach`s gut, &lt;br /&gt;
und mach`s wie immer:&lt;br /&gt;
auf Deine &lt;a href=&quot;http://eugenefaust.twoday.net/&quot;&gt;Eugene Faust&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In stillem Gedenken an Dich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Ich danke besonders&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://momoseven1.twoday.net/stories/eugenie-faust/&quot;&gt;Momoseven&lt;/a&gt; und auch &lt;a href=&quot;http://britt.twoday.net/stories/abschied-von-eugenie-faust/&quot;&gt;Britt M.&lt;/a&gt;,  &lt;br /&gt;
auf deren Blogs ich die traurige Nachricht erfuhr!&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Teresa HzW</dc:creator>
    <dc:subject>Paternoster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Teresa HzW</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-24T18:29:00Z</dc:date>
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